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Baker

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Über uns

130 JAHRE TRADITION VERPFLICHTET

Sixtus Buck erwarb das Anwesen und eröffnete die Backstube am 09. Februar 1889. Ein Vierteljahr später reichte er ein Baugesuch ein, das den Anbau eines Backofens an der Südwestecke des Hauses vorsah, der von der Küche aus beschickt wurde. Die Backstube lag auf der Ostseite des Gebäudes und war durch einen Flur von der Küche getrennt. Man kann sich diesen Betrieb nicht klein genug vorstellen; hauptsächlich buk man gemäß Kundenaufträgen.

Für Sixtus Buck waren die Jahre vor dem ersten Weltkrieg keineswegs die gute alte Zeit, als die sie nostalgisch gerne betrachtet wird. Immerhin konnte er sich so viele fachliche Kenntnisse aneignen, dass er seinen Sohn Friedrich in den Jahren 1910-1913 selber zum Bäcker und damit zu seinem Nachfolger ausbilden konnte.

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Dieser, der ihm 1897 nach fünf Töchtern geboren worden war, erinnerte sich später noch, wie er als Kind in die Häuser der unteren Stadt und nach Wettingen gehen musste, um dort Wasserwecken zu verkaufen. Nach seiner Ausbildung sammelte Friedrich Buck weitere Erfahrungen in Burgberg, Giengen an der Brenz und Ulm.

Schließlich bewegte sich auch etwas in der Backstube in Langenau: Von den drei Backtagen in der Woche ging er auf sechs Tage über, und nach zwei Jahren wurde zum ersten Mal gebaut: Der Backofen bekam einen neuen, sinnvolleren Platz im Inneren des Hauses zwischen Backstube und Laden. Um dafür Platz zu gewinnen, wurde die Tiefe des Geschäfts um knapp einen Meter verkürzt und gleichzeitig die Backstube auf der Rückseite um anderthalb Meter bis zur damaligen Grundstücksgrenze erweitert.

Für die Zeit unmittelbar vor der Weltwirtschaftskrise waren dies gewaltige Investitionen, vor allem angesichts der geringen Gewinnspannen. Doch es ging aufwärts mit der Bäckerei Buck.
Friedrich Buck übergab 1964 den Betrieb seinem Sohn Georg und dessen Frau Erika als dritte Generation. Sie konnten 1971 die östliche Haushälfte hinzuerwerben, was einen erneuten Umbau ermöglichte: Die Backstube wurde um das Doppelte vergrößert und ein neuer, mit Öl befeuerter Backofen angeschafft. Jeder, der noch das Kohlenschleppen miterlebt hat, weiß, welche Erleichterung diese Neuerung brachte. In diesem Zuge entstand Platz auf der Rückseite, wo in einem alten Werkstattschuppen des Nachbarn eine große Gefrieranlage eingebaut werden konnte.

Der enorm angestiegene Geschäftsbetrieb war alleine mit Familienangehörigen nicht zu bewältigen, zumal die Geschwister des Besitzers, die alle zu irgend einer Zeit im Betrieb beschäftigt gewesen waren, nicht mehr zur Verfügung standen. So wurden für Backstube und Laden Mitarbeiter eingestellt, die nicht nur Aushilfen, sondern Fachkräfte waren. In beiden Bereichen wurden auch Ausbildungsplätze geschaffen.

Doch für mehrere Mitarbeiter war die bestehende Backstube leider wieder nicht ausreichend; der Arbeitsablauf konnte nicht optimal organisiert werden, und es fehlte an Sozialräumen.

So kam es 1987 zum völligen Neubau der Backstube als Anbau auf der Gartenseite. Der Betrieb wurde im Sommer 1987 für vier Wochen geschlossen, ehe im September neu eröffnet werden konnte. Bei dieser Gelegenheit erfolgte der Anschluss an die neue Erdgasleitung, wodurch ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet wurde.
Reine Fachgeschäfte haben es heutzutage nicht leicht. Das umfassende Warenangebot der Supermärkte stellt eine ernste Bedrohung für Ihre Existenz dar. Für die Bäckerei Buck kommt erschwerend hinzu, dass durch die Bebauungspläne der Stadt Langenau diese überall wächst, nur nicht im Umkreis der Bäckerei Buck. Deshalb müssen die Betriebsinhaber bedacht sein, ihr Warenangebot so zu gestalten, um nicht nur Stammkunden zufrieden zu stellen. Auch der Kunde, der zufällig vorbeikommt, soll so gute Ware vorfinden, dass er dies weitererzählt und selber zum Stammkunden wird. Nur durch erstklassiges Warenangebot können die Kunden gewonnen, überzeugt und gehalten werden.

Georg und Erika hatten dies früh erkannt und waren stets bestrebt, durch höchste Qualität und neue Produkte Stammkunden zu halten und neue Liebhaber von leckeren, traditionellen Backwaren anzuziehen.

Handwerkliche Tradition und Weichenlegung für die Zukunft wurden dann im 100. Jahr des Bestehens der Bäckerei gelegt: Mit der Übernahme durch Hansjörg Buck, dem Sohn von Georg und Erika, der nun in der vierten Generation die Bäckerei Buck führte. Hansjörg entwickelte das Sortiment weiter und erschaffte ein nachhaltiges und regionales Konzept,welches das Fundament der heutigen Backstube darstellt.

Mittlerweile ist die Bäckerei Buck eine etablierte Marke in der Stadt Langenau und ihrer Umgebung. Sie ist bekannt für ihre hochwertigen Bioland-Produkte, regionale Rohstoffe sowie der Erfahrung von 130 Jahren handwerklicher Backkunst.

Leider verstarb Hansjörg Buck durch einen tragischen Unfall, welcher einen Schock für die Familie und alle Mitarbeiter auslöste. Die Zukunft der Bäckerei war ungewiss. Doch seine Ehefrau Heike übernahm das Unternehmen von jetzt auf gleich und verwaltet dies bis zum heutigen Tag äußerst erfolgreich.

Natürlich war ihr bewusst, dass Sie die Bäckerei nicht auf Dauer führen und leiten konnte und dies auch nicht wollte. Daher suchte Sie einen Nachfolger und wurde nach langer Suche fündig.

Seit dem 01.07.2019 hat Felix Kozlik die Bäckerei Buck als Inhaber und Geschäftsführer übernommen.

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NauKorn® – wir unterstützen damit ortsansässige Bauern und deren regionale Produkte.

BIOLAND-QUALITÄT

Wir sind eine Bioland-Vertragsbäckerei und produzieren einen Teil unseres Sortiments in kontrollierter Bioland-Qualität. Einige unserer Bioland-Backwaren sind reine Dinkelprodukte und beispielsweise für Weizenallergiker hervorragend geeignet.

Die handwerkliche Backkunst wird in unserem Betrieb seit 130 Jahren ständig überprüft und weiter verbessert. Um Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Handwerkskunst zu geben, laden wir Sie gerne donnerstags ein, unser Holzofenbrot zu probieren, das noch nach alter Tradition in unserem Holzofen-Werrenbackhäusle gebacken wird.